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Bahnhofsvorplatz


Der Bahnhofsvorplatz ist das Eingangstor zur Bonner Innenstadt und stellt im Bereich von der Südüberbauung bis zur Thomas-Mann-Straße die einzige geeignete Großfläche für eine Einzelhandelsentwicklung in der City dar. Zudem zeigt sich hier das größte städtebauliche Defizit der Bonner Innenstadt.
Auf Grund der bestehenden Flächennachfrage attraktiver Einzelhandelsunternehmen bietet eine Entwicklung in diesem Bereich eine Reihe von Vorteilen für die Attraktivität der City gegenüber anderen Standorten: Zum einen kann eine städtebauliche Aufwertung des gesamten Bahnhofsbereichs erfolgen, zum anderen kann durch die Ergänzung fehlender Sortimente das Einzelhandelsangebot der City abgerundet werden.
Eile ist geboten, denn es gibt einen Investor für eine Umgestaltung der Südüberbauung. Die Kaufverträge mit den Eigentümern der Südüberbauung sind unterschrieben. Sollte der Rat nun Entscheidungen für die Genehmigung eines Einkaufszentrums auf dem Gelände der Stadtwerke treffen, droht ein Rückzug des Investors, da Attraktivitäts- und Kaufkraftverlust der Innenstadt zu erwarten ist und eine Entwicklung der Flächen am Bahnhofsvorplatz in weite Ferne rückt.


Pro
+ Durch die integrierte Lage neuer Flächen profitiert die gesamte City von neuen Magnetbetrieben
+ Kaufkraftbindung steigt am Standort
+ Durch die Integration neuer Flächen entsteht kein Wettbewerb der Einzelhandelsstandorte
+ Auch ohne Abriss der Südüberbauung erhöht die positive Entwicklung „nebenan" erstens den Druck auf eine attraktive Umgestaltung und zweitens die Renditeerwartungen der Umgestaltung
+ Der wirtschaftliche und politische Druck zur Entwicklung anderer Flächen sinkt
+ Die Erlöse aus dem Flächenverkauf bieten Finanzierungsmöglichkeiten für die bürgerschaftlich gewünschte städtebauliche Attraktivität (Platzsituation)


Contra
- Einzelhandelsflächen begrenzen das Raumangebot für andere Lösungen, z.b. Freiflächen